Sonntag, 19. Juni 2016

Deutsche Meisterschaft in Showdown 2014


Vom 04.04.2014 bis zum 06.04.2014 fand in Frankfurt im Relexa-Hotel, Lurgiallee 2, die vierte Deutsche Meisterschaft in Showdown statt. Showdown, oder auch Tischball, eine Sportart, die speziell für blinde und sehbehinderte Sportlerinnen und Sportler geschaffen wurde, ist am ehesten als Mischung aus Tischtennis und Air-Hockey zu verstehen. Da jedoch alle Spielerinnen und Spieler eine Dunkelbrille tragen müssen, dürfen an nationalen Turnieren, also auch an der DM, auch sehende Spielerinnen und Spieler teilnehmen, sofern sie sich über die zuvor stattgefundenen Qualifikationsturniere in den vier deutschlandweiten Regionen qualifizieren konnten.



So nahm auch bei dieser Deutschen Meisterschaft eine vollsehende Spielerin teil, die gleichzeitig auch als Trainerin und Betreuerin für die anderen Spieler ihres Vereins fungierte.

Insgesamt spielten 32 Spielerinnen und Spieler über drei Tage an vier Showdown-Platten die Meisterschaft aus. Geleitet wurden die über 150 Einzelspiele (je zwei Gewinn-Sätze) von insgesamt acht sehenden Schiedsrichtern. Dabei wurden alle 32 Plätze ausgespielt. 

Informationen zum Spiel und weitere Medien-Berichte sind unter www.showdown-germany.de  zu finden.

Die diesjährige Deutsche Meisterschaft war die erste, die von einem Verein als Ausrichter - hier der SV Blau-Gelb Frankfurt e.V. mit seiner Showdown-Abteilung - selbst organisiert wurde. Frühere Meisterschaften wurden vom Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Verband e.V. (DVBS) Zentral organisiert und ausgerichtet und von der Aktion Mensch finanziell unterstützt.



Bereits seit November 2012 ist das kleine Organisations-Team mit der Planung und Durchführung der DM 2014 beschäftigt gewesen. Hierbei haben folgende Personen folgende Aufgaben übernommen:

- Klaus Grätz: Organisation und Sicherstellung der Finanzierung, Schriftverkehr und Kontakt zu allen Förderern

- Hermann Schladt: Trainer und Schiedsrichter der Frankfurter Showdown-Abteilung, unterstützte Herrn Grätz in der Pressearbeit und stand Eli Osewald bei allen Fragen und Planungen zur Seite

- Martin Osewald: Auf- und Abbau der Showdown-Platten vor und nach der DM, hielt seiner Frau bei der umfangreichen Organisation den Rücken innerhalb deren Familie frei.

- Karl-Hein Schwarz: Vater des Frankfurter Spielers Robert Glojnaric, unterstützte durch seinen Einsatz während der DM und war für die EDV zuständig.

- Eli Osewald: Abteilungsleiterin Showdown im Frankfurter Verein, Showdown-Komitee-Mitglied, dort Vertreterin der Region Südwest, führte die Hotel-Verhandlungen und koordinierte die Spieler-Anmeldungen, Zimmer-Buchungen und den DM-Modus. Bei ihr flossen alle Informationen gebündelt zusammen.



Dem SV Blau-Gelb Frankfurt ist es so gelungen, zahlreiche Unterstützer für diese Meisterschaft zu gewinnen. Neben Ihnen als Hauptförderer beteiligten sich die Stadt Frankfurt, wie auch das Land Hessen und das Relexa-Hotel selbst. So konnte die Veranstaltung in einem würdigen Rahmen stattfinden.



Die 32 qualifizierten Spielerinnen und Spieler, Männer und Frauen gemischt, kamen im Wesentlichen aus:

Berlin, Cottbus, Quedlinburg, Hamburg, Bremen, Hannover, Moers, Dortmund, Kassel, Marburg und Frankfurt.



Vier der acht Schiedsrichter kamen aus Berlin, eine, noch nicht Volljährige, aus Bremen und je eine Schiedsrichterin aus Münster, Dortmund und Kassel. Bislang gibt es keine offiziellen "Schiedsrichter-Scheine" für Showdown, sondern im Rahmen von kleineren Turnieren wird erlebt, wer sich für das Schiedsen eignet. Die Schiedsrichter wurden bundesweit über den DBSV e.V. zur DM eingeladen und benannt.



Im Herbst 2013 gab es in vier Regional-Turnieren die Qualifikationen zur jetzigen DM.

Jede Region durfte sieben qualifizierte Spielerinnen und Spieler zur DM entsenden. Zwei Plätze wurden leistungsbezogen, ein Platz an die Region der letzjährigen Siegerin, Antje Samoray, also Region Ost,, und einer an den zweitplatzieren, Region Nord, vergeben. Die Showdown-Abteilung des SV Blau-Gelb erhielt als Ausrichter für seine Arbeit zwei Wildcards zu freien Vergabe.

Da sich der Ausrichter zwei Platten aus Marburg ausgeliehen hatte, bekam eine dieser Ausrichter-Wildcards Antonio Michienzi aus Marburg, der die Qualifikation knapp verpasste und sich intensiv um den Aufbau des Standortes Marburg kümmerte. Die zweite Wildcard erhielt die Frankfurter Spielerin Bianka Naser. Sie war zweite der Frankfurter Vereinsmeisterschaft im September 2013..



Im Zuge der spielerischen Vorbereitungen auf die letztjährige Qualifikation im November in Frankfurt, kamen drei Spieler aus Marburg ein Jahr lang regelmäßig nach Frankfurt zum Training. Sie erlernten hierbei nicht nur das Spiel und all die teils verzwickten Regeln, sondern nahmen viele Aspekte mit, wie ein Training aufgebaut werden kann. Denn Marburg war im Aufbau eines eigenen Standortes und spielt seit November 2013 mit rund 20 Interessierten an zwei Abenden pro Woche an ihren zwei Platten. Hierdurch hat sich unter den Spielern der Standorte Frankfurt und Marburg eine schöne Freundschaft entwickelt. Auch mit Kassel haben diese beiden Standorte gute Kontakte. Kassel plant für Juli 2014 ein Freundschaftsturnier, das auch als „Hessenmeisterschaft“ bezeichnet werden könnte.





Aus Frankfurt nahmen insgesamt vier Spielerinnen und Spieler an dieser DM Teil:

Robert Glojnaric, der erst seit 10 Monaten trainiert, hatte sich im letzten Jahr sofort für die DM qualifiziert. Bianka Naser, Martin und Eli Osewald nahmen bereits in den letzten Jahren regelmäßig an der DM teil.



Roberts Vater, Herr Schwarz, übernahm die EDV-Arbeit, bei der er von Herrn Schladt unterstützt wurde. Herr Schladt übernahm für Eli Osewald, die als Spielerin dabei war, die gesamte Koordination während des Turniers und war Ansprechpartner für alle Bereiche.



Zu den Favoriten zählten Antje Samoray (Berlin), Mario Kratzer (Hamburg), aber auch Deniz Kürtoglu aus Kassel. Alle drei waren im letzten Jahr bei der Weltmeisterschaft in Slowenien dabei.



Die vier Frankfurter Spielerinnen und Spieler wurden vor der DM von Trainerseite wie folgt eingeschätzt:

Martin Osewald war im letzten Jahr 7. und könnte sich dort behaupten oder verbessern. Bianka war immer im Bereich 14-24 und würde sich vermutlich dort einsortieren.

Bei Robert zählte das „Dabeisein“ als Neuling der Abteilung. Eli war immer im Bereich 9-15 und man wünschte, dass sie diese Platzierung halten können würde.



Als Herausforderung stand vermutlich für alle in erster Linie das Dabeisein, aber Eli und Martin hatten auch die Chance, sich für einen Platz an der im August 2014 in Schweden stattfindenden Europameisterschaft, zu der Deutschland (Sehgeschädigte im Sinne der Vorgabe der IBSA) zwei Männer und zwei Frauen entsenden darf, zu qualifizieren.



Dann war es so weit:

Am 04.04. begann die Veranstaltung mit der Schiedsrichter-Besprechung. In der anschließenden Begrüßung wurden auf wenige grundsätzliche Dinge von Seiten des Ausrichters und der Schiedsrichter hingewiesen. Wichtig ist, dass zum Beispiel ab der Aufwärm-Spielzeit die verpflichtend zu tragenden Dunkelbrillen nicht mehr berührt werden dürfen, es sei denn, der Spieler holt sich vom anwesenden Schiedsrichter die Genehmigung dazu. Auch müssen die Schläger regelgerecht sein, dafür wurden diese nach der Begrüßung ausgemessen und an manchen Schlägern mussten die Spieler selbst noch sägen und feilen.



Dann ging es pünktlich los!



Anwesende Schiedsrichter dürfen keine Spielerinnen und Spieler coachen. Da nicht jeder eine Begleitperson dabei hatte, halfen sich die Teilnehmer untereinander gegenseitig, sofern sie nicht selbst spielen mussten. Auch ein blinder Spieler kann als Coach unterstützen. Er hört die Spielweise seines „Schützlings“ und merkt, wo dieser Stärken und Schwächen hat, ob dieser vielleicht nur mentale Unterstützung benötigt. Ein Vorteil ist es natürlich, wenn ein Coach sehend ist. Und wenn dieser gleichzeitig auch als Spieler dabei ist und seinen blinden Partner unterstützen kann, so ist dies sehr hilfreich. Selbst Standort-Übergreifend halfen sich die Spielerinnen und Spieler, ohne dabei nur den eigenen Vorteil zu sehen. Die Hilfsbereitschaft und Fairness gegenseitig war am gesamten Turnier zu spüren. Pro Satz darf ein Spieler oder sein Coach eine einminütige Auszeit nehmen, in der sich die beiden beraten dürfen, um Spielweise oder persönliches Befinden zu klären und Maßnahmen zu besprechen.



Dieses gegenseitige Coachen, die gegenseitige Unterstützung, außerhalb der Spiele auch durch die Schiedsrichter, das empfinden wir als Ausrichter als Inklusion!





An vier Platten wurden nacheinander in 8 Vierer-Gruppen die ersten Ausscheidungen gespielt. Erst gegen 20.00 Uhr waren diese Spiele fertig und acht Spieler wussten, dass sie am nächsten Tag ihre Platzierungen um die Plätze 25 bis 32 ausspielen würden.

Die anderen 24 Spielerinnen und Spieler wurden in vier Sechser-Gruppen nach einem bereits zuvor feststehenden System sortiert und spielten dort je drei Gruppenspiele. Die bereits am Vortag erspielten Ergebnisse wurden übernommen.

Während der Spielpausen war eine gute Stimmung zu spüren. Es wurde sich viel unterhalten und ausgetauscht. Auch kamen, übers Wochenende verteilt, ein paar Gäste, auch der Vereinsvorstand des SV Blau-Gelb war mit zwei seiner Mitgliedern dabei.

Ab Samstag Mittag waren die ersten Überraschungen erkennbar. Mancher erfahrene Spieler wusste, dass er im Bereich 17 bis 24 seine Platzierung finden würde, mancher Neuling qualifizierte sich für den Bereich eins bis 16 und spielte am Nachmittag eine weitere Gruppenphase mit.

Wieder erst gegen 20.00 Uhr waren alle Spiele beendet und die Teilnehmer konnten ihr wohlverdientes Abendessen am, so wurde es dem Ausrichter signalisiert, sehr leckeren Buffet zu sich nehmen.

Einige Spielerinnen und Spieler kannten nun schon ihre Platzierung und konnten feiern oder waren vielleicht auch ein Bisschen enttäuscht.

Am Sonntag galt es für die ersten acht Spielerinnen und Spieler eine vierte Qualifikationsrunde in zwei Gruppen auszuspielen. Erst danach fanden Überkreuz-Spiele und die Platzierungsspiele statt.

Zeitlich etwas knapp, begann um 12.20 Uhr das kleine Finale um Platz drei und vier, welches ein „Hessen-Duell“ war. Dieses wurde über drei Gewinnsätze gespielt. Nach einem klaren ersten Satz für Deniz, konnte Martin drei Sätze hintereinander für sich entscheiden und belegte einen tollen dritten Platz.

Im Finale, auch über drei Gewinnsätze, gab es dagegen ein „Berlin-Duell“: Antje, die bislang jede Deutsche Meisterschaft im Showdown gewann, holte sich gegen Benjamin den ersten Satz. Am Ende hatte er „die Nase vorn“ und wurde Deutscher Meister! Herzlichen Glückwunsch!

Nach diesen vielen schönen, spannenden Spielen, durften wir eine durch Herrn Schladt geleitete, gelungene Siegerehrung mit einigen Gästen unserer Förderer erleben. Alle Spielerinnen und Spieler erhielten eine barrierefrei gestaltete Urkunde, deren Kosten die Bezirksgruppe Frankfurt des BSBH e.V. übernommen hat. Die Leiterin der Bezirksgruppe, Frau Lohner, überreichte einen Teil dieser Urkunden den Spielerinnen und Spielern. Die ersten drei Platzierten erhielten einen Zinnteller mit einem Frankfurt-Motiv und Showdown-Gravur, welche durch die Frankfurter Sparkasse gespendet wurden.



Auch wenn nicht alle Unterstützer anwesend sein konnten, war diese Deutsche Meisterschaft beim Land Hessen bei Herrn Prof. Zielinski, und Herrn Grüttner bekannt. Der Abgeordnete des Hessischen Landtags, Herr Dr. Ralf-Norbert Bartelt, nahm aktiv an der Siegerehrung teil. Das Sportamt Frankfurt wurde durch seinen Leiter Herrn Georg Kemper bei der Siegerehrung vertreten. Seine Mitarbeiterin Frau Uhor war ebenfalls anwesend. Herr Oberbürgermeister Feldmann ließ bereits zur Begrüßung seine guten Wünsche ausrichten.



Im Namen des Ausrichters bedanken Sich Hermann Schladt und Eli Osewald für die hervorragende Leistung der Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sowie der EDV-Leitung und allen Helfern im Hintergrund recht herzlich!

Und natürlich bedankt sich der Ausrichter und der SV Blau-Gelb bei allen Förderern und deren Unterstützung, ohne die diese Deutsche Meisterschaft in dieser Form nicht hätte stattfinden können.



Hier nun aber die Ergebnisse:

32. Kirstin Rosenbaum, Hamburg

31. Philip Naraschkewitz, Hamburg

30. Brigitte Otto-Lange, Moers

29. Heiner Schad, Bremen

28. Martina Reicksmann, Bremen

27. Cengiz Koparan, Dortmund

26. Antonio Michienzi, Marburg

25. Lutz Egeling, Quedlinburg

24. Heiko Kuhlmann, Hannover

23. Bianka Naser, Frankfurt

22. Andreas Schmitz, Dortmund

21. Thorsten Wolf, berlin

20. Andrea Vulprecht, Berlin

19. Carsten Bender, Dortmund

18. Thomas Giese, Berlin

17. Christopher Aimé, Saarbrücken

16. Robert Glojnaric, Frankfurt

15. Detlef Vulprecht, Berlin

14. Reinhard Winkelgrund, Cottbus

13. Horst Griffaton, Kassel

12. Frank Meyer, Hannover

11. Stefan Collet, Kassel

10. Elvira Osewald, Frankfurt

9. Eliane Exner, Dortmund

8. Antonius Reicksmann, Bremen

7. Murat Altunok, Moers

6. Mario Kratzer, Hamburg

5. Sabrina Schmitz, Dortmund

4. Deniz Kürtoglu, Kassel

3. Martin Osewald, Frankfurt

2. Antje Samoray, Berlin

1. Benjamin Neue, Berlin



Für die Europameisterschaft im August 2014 in Haninge (Schweden) haben sich qualifiziert:

Antje Samoray, Berlin

Sabrina Schmitz, Dortmund

Deniz Kürtoglu, Kassel

Martin Osewald, Frankfurt



Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der DM herzliche Glückwünsche zur erreichten Platzierung und weiteres gutes Gelingen bei den sportlichen Vorhaben!





Frankfurt, 13.04.2014, Abteilungsleitung Showdown des SV Blau-Gelb Frankfurt e.V., Eli Osewald

Samstag, 18. Juni 2016

Deutsche Meisterschaft in Showdown – der SV Blau-Gelb Frankfurt richtet aus.

Hermann Schladt am 21.03.2014 um 19:34
 Deutsche Meisterschaft in Showdown – der SV Blau-Gelb Frankfurt richtet aus.

Vom 04.04.2014 bis zum 06.04.2014 findet in Frankfurt, im Relexa-Hotel, Lurgialle 2, die vierte Deutsche Meisterschaft in Showdown statt. Showdown, oder auch Tischball, - eine Sportart, die speziell für blinde und sehbehinderte Sportlerinnen und Sportler geschaffen wurde, ist am ehesten als Mischung zwischen Tischtennis und Air-Hockey zu verstehen.  Da jedoch alle Spielerinnen und Spieler eine Dunkelbrille tragen müssen, dürfen auch Sehende an der Deutschen Meisterschaft  teilnehmen, sofern sie sich über die im letzten Herbst stattgefundenen Qualifikationsturniere in den vier deutschlandweiten Regionen qualifizieren konnten.

Insgesamt spielen 32 Spielerinnen und Spieler über drei Tage an vier Showdown-Platten die Meisterschaft aus. Geleitet werden die über 150 Einzelspiele von insgesamt acht sehenden Schiedsrichtern. Dabei werden alle 32 Plätze ausgespielt.

Informationen zum Spiel und weitere Medien-Berichte sind unter www.showdown-germany.de zu finden.

Diese Deutsche Meisterschaft ist die erste, die von einem Verein als Ausrichter - hier der SV Blau-Gelb Frankfurt e.V. mit seiner Showdown-Abteilung - selbst organisiert wird. Die bisherigen Meisterschaften wurden vom Deutschen Blinden und Sehbehinderten-Verband zentral organisiert und ausgerichtet und von der Aktion Mensch finanziell unterstützt.
Dem SV Blau-Gelb Frankfurt ist es gelungen, zahlreiche Unterstützer für diese Meisterschaft zu gewinnen. Sowohl die Stadt Frankfurt, wie auch das Land Hessen unterstützen die Veranstaltung; und zahlreiche weitere Sponsoren und Unterstützer wie z. B die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, die Naspa Stiftungund das Relexa-Hotel haben dazu beigetragen, dass die Veranstaltung in einem würdigen Rahmen stattfinden kann.

Die Vorrundenspiele beginen am Freitag, den 4. April um 14.30 Uhr. Gespielt wird bis in die Abendstunden.

Am Samstag laufen die Spiele ab 8.00 Uhr ganztägig.

Die Siegerehrung findet mit Vertretern aus Politik und dem Kreis der Unterstützer am Sonntag gegen 13.30 Uhr statt.
 

Vereinsmeisterschaft 2013

Eli Osewald am 01.10.2013 um 21:37
 Am 29.09.13 fand die diesjährige Vereinsmeisterschaft des SV Blau-Gelb e.V. in Frankfurt statt.

Außer einigen unserer Abteilungsmitglieder nahmen daran auch unsere 10er-Karten-Spieler aus Marburg und aus Kassel teil. Aus Mainz sprang Melanie spontan als Ersatzspielerin ein.

Hermann und Andreas (Mainz) hatten an zwei Platten 32 Spiele mit 11 Spielern zu pfeifen. Es gab viele spannende Spiele, einige auch über drei Sätze.

Wir spielten in einer 5er- und einer 6er-Gruppe jeder gegen jeden. Hierbei erreichten Bianka und Birgit in ihrer Gruppe die Plätze 1 und 2, Rainer und Eli platzierten sich in der anderen Gruppe auf diesen Positionen.

Die hinteren Platzierungen wurden direkt ausgespielt. Die ersten und Zweiten spielten einmal überkreuz.

Das Spiel um Platz 3 und 4 gewann Eli gegen Birgit, Rainer und Bianka kämpften über drei Sätze um Platz 1, den Rainer am Ende verdient erzielte.

Es war wieder ein schönes und faires Turnier, das bei einem netten gemeinsamen Essen seinen Ausklang fand.

Hier die Platzierungen:

1.: Rainer Gundlach
2.: Bianka Naser
3.: Eli Osewald
4.: Birgit Riester
5.: Martin Osewald
6.: Oliver Naser
7.: Robert Glojnaric
8.: Chris Frenkel
9.: Bernd Kerseboom
10.: Antonio Michienzi
11.: Melanie Hambrecht


Wir Bedanken uns bei unseren Schiedsrichtern Hermann und Andreas. Ein großes Dankeschön geht an Karl-Heinz, der den Computer und die Ergebnis-Listen im Griff hatte!

„Miteinander – füreinander“ - Das Vereinsfest des SV Blau-Gelb

Oliver Naser am 30.08.2013 um 17:05
 „Miteinander – füreinander“

Am Sonntag, den 25.08.2013 fand auf dem Sportgelände im Niddapark das Vereinsfest des SV Blau-Gelb Frankfurt e.V. statt. Federführend hierbei war die Abteilung „Tischball“, die seit 3 Jahren besteht und damit zu den jüngsten Abteilungen des SV Blau-Gelb gehört. Das Fest bildete den Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen rund um den in der Öffentlichkeit noch wenig bekannten Sport Tischball (int. „Showdown“), deren Höhepunkt die Deutsche Meisterschaft darstellt, die 2014 erstmals in Frankfurt ausgetragen wird.

Das Motto des Festes lautete „miteinander – füreinander“ und sollte den Inklusionsgedanken der Veranstaltung deutlich machen. Inklusion - das bedeutet die Gleichstellung von Menschen mit und ohne Behinderung, wie sie im Tischball praktiziert wird, wo sich Blinde und Sehende unter den selben Bedingungen im gemeinsamen Wettstreit messen. Aber nicht nur Mitglieder des SV Blau-Gelb haben diesen Tag gestaltet, auch andere Vereine, bei denen das gemeinschaftliche sportliche Erleben von behinderten und nichtbehinderten im Mittelpunkt steht, waren eingeladen, sich zu präsentieren. Dieser Einladung gefolgt sind die beiden Tandemclubs „Weiße Speiche Frankfurt e.V.“ und der „Tandemclub Offenbach“. Beide Vereine unternehmen regelmäßige Touren, bei denen ein Blinder bzw. Sehbehinderter zusammen mit einem sehenden Piloten auf einem Tandem fährt. Nicht unerwähnt bleiben soll die Judo-Abteilung des SV Blau-Gelb, die sich ebenfalls vorgestellt hat, und die Fußball-Mädchenmannschaften, die mit Trainern und Spielerinnen als Helfer zur Verfügung standen.

Leider konnte die Veranstaltung aufgrund des schlechten Wetters nicht im vorgesehenen Umfang durchgeführt werden.

Es gab ein paar kurze Grußworte und Danksagungen für Spenden, die man für die Ausrichtung der deutschen Meisterschaft im nächsten Jahr dringend braucht vom Vorstandsvorsitzenden des Vereins Hermann Schladt, sowie einiger Sponsoren:
1.) Frau Daphne Lipp, Bereichsleiterin Fördermanagement der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt
2.) Frau Anne-Kathrin Uhor, Sportförderung im Sportamt der Stadt Frankfurt am Main
3.) Herr Dr. Ralf-Norbert Bartelt, der sozialpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag
Auch der Blinden- und Sehbehinderten-Bund Hessen war mit zwei Vertretern anwesend
Die Band 'Blind Foundation' musste ihren Auftritt leider absagen, genauso wie manche Mitmachangebote bei diesem Wetter einfach nicht möglich waren. Also wurde der Grill bereits jetzt und nicht erst um 17:00 Uhr angeschmissen, die Anwesenden freuten sich über selbstgemachte Salate, Kuchen und die vielen Gesprächsmöglichkeiten.
Nach dem Essen gingen viele Besucher zum nahegelegenen Raum mit der Tischball-Platte und probierten das Spiel einfach mal aus. Im gleichen Gebäude waren auch die Blau-Gelb-Judoka mit Vorführungen und Mitmach-Angeboten aktiv.
Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Organisatoren, denn es war sehr schwer, bei diesem Wetter ein Fest dieser Größe zu organisieren. Die Besucher waren trotz Allem sehr zufrieden: nette Gespräche, sehr leckeres Essen, geduldiges Erklären der Tischballregeln...
 

Schnuppertreff Tischball am 09.09.12

Eli Osewald am 25.08.2012 um 21:06
 Liebe Tischballfreunde,

unsere Tischball-Abteilung (Showdown) existiert nun beim SV Blau-Gelb Frankfurt e.V. seit fast zwei Jahren.

Wir haben einige Spielerinnen und Spieler, die von Anfang an regelmäßig am wöchentlichen Training teilnehmen.

Dank Spendengelder ist es uns sogar möglich gewesen, eine zweite Platte anzuschaffen, was das Training und den Spielbetrieb deutlich komfortabler macht. Die Trainer können so viel individueller auf die einzelnen Bedürfnisse jedes Spielers eingehen.

Wir finden, dass dies alles Gründe sind, wieder einmal ein offenes Treffen zu veranstalten, bei dem jeder die Möglichkeit hat, das Spiel und den Spass dabei selbst zu erleben.

Wann? 09.09.12, 11 bis spätestens 14 Uhr
Wo? Am Ginnheimer Wäldchen 4, im Niddapark
Im Anschluss: Wer möchte, kann danach mit in die angrenzende Gaststätte (auf eigene Kosten) gehen. Das Restaurant Blau-Gelb hat eine Blindenschriftspeisekarte.
Anmeldung (zwecks Planung) bitte an:
Eli Osewald
eosewald@gmx.de
Mobil: 0172 28 300 79
Bitte mitteilen, ob eine Abholung an der Linie U1, Haltestelle Niddapark gewünscht ist und ob wir einen Platz zum Essen reservieren sollen.

Wir freuen uns schon sehr!

Hermann Schladt (Trainer und Vorstandsmitglied)
Martin Osewald (Trainer)
Eli Osewald (Abteilungsleiterin)

Blau-Gelb Showdownspielerinnen rocken die Swiss Open

Hermann Schladt am 12.03.2012 um 22:21

Elvira Osewald gewinnt den Titel bei den Swiss Open; Bianca Naser wird Vizemeisterin.

Einen großen Erfolg feierten am vergangenen Wochenendedie Showdown-Aktiven des SV Blau-Gelb Frankfurt bei den 3. Swiss Open in Landschlacht am Bodensee.
In einem Feld von acht Frauen und 18 Männern traten für den SV Blau-Gelb Bianka Naser, Elvira Osewald und Oliver Naser an. Alle drei überstanden ihre Gruppenspiele problemlos.
Bei den Männern schied Oliver Naser dann im Viertelfinale gegen den späteren Turniersieger Christopher Áimee aus Stuttgart aus.
Elvira Osewald und Bianca Naser marschierten souverän weiter und gewannen auch ihre Halbfinalbegegnungen hoch. Somit kam es zu einem rein Frankfurter Endspiel.
Hier gewann Elvira Osewald den ersten Satz mit 11:7, während Bianka Naser den Zweiten mit 12:8 für sich entschied. Im entscheidenden dritten Satz präsentierte sich Elvira Osewald dann nervenstark und entschied das Match durch einen 11:6 Satzerfolg mit 2:1 für sich.
Showdown ist eine rasante Ballsportart speziell für Blinde und stark sehbehinderte Menschen mit Anklängen an Tischtennis und Airhockey, kann aber auch (mit Augenbinde) von Sehenden gespielt werden. Beim SV Blau-Gelb Frankfurt wird Showdown seit gut eineinhalb Jahren gespielt.

Bilder von den Swiss Open sind in unserer Bildergalerie veröffentlicht.

Einen ausführlichen Bericht von den Swiss Oppen finden Sie unter folgendem Link:

http://www.ibzlandschlacht.ch/de/Showdown.html

1. Süddeutsche Meisterschaft im Tischball

Eli Osewald am 03.01.2012 um 16:18
 Zahlen und Fakten:

am Wochenende 12. und 13.11.2011 spielten wir in Frankfurt beim SV Blau-Gelb e.V. zum ersten Mal solch ein großes Turnier in der Tischballabteilung.

Wir hatten 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Stuttgart, Nürnberg,
Kassel und frankfurt.
Es wurden an drei Platten insgesamt 90 Spiele jeweils über 2 Gewinnsätze,
je Satz 8 Minuten, gespielt. Und es gab doch einige Spiele,
die über drei Sätze liefen.

Mit fünf Schiedsrichtern waren diese nicht permanent im Einsatz, so dass es nicht zur Überanspruchung kam, diese auch ihre Pausen hatten.
Die Spiele waren spannend und extrem fair und wurden wirklich gut gepfiffen!

Ferner hatten wir zwei Helfer für die EDV und Spielerbetreuung (zum Essen bringen, Spielpläne vorlesen...) Ganz herzlichen Dank
für diese Unterstützung.

In den Spielpausen fanden viele spannende Gespräche statt.
Einige neuere Spieler mußten von den "alten Hasen" auch motiviert werden,
nicht den Sport aufzugeben, auch wenn bei diesem Turnier in erster Linie
Lehrgeld bezahlt wurde.
Ich glaube, diese Motivation ist weitestgehend auch gelungen.

Auf diesem Wege allen ein herzliches Dankeschön!

Bei der abschließenden Ehrung erhielt jeder Spieler neben seiner Urkunde
auch noch eine kleine, typisch frankfurter Süßigkeit.
Die ersten drei Platzierten dürfen sich zudem an ihrem Pokal erfreuen.

Hier nun aber die Platzierungen:

1. Rainer (Kassel)
2. Deniz (Kassel)
3. Martin (Frankfurt)
4. Birgit (Kassel)
5. Stefan (Kassel)
6. Bianka (Frankfurt)
7. Eli (Frankfurt)
8. Oliver (Frankfurt)
9. Horst (Kassel)
10. Jens (Stuttgart)
11. Christopher (Stuttgart)
12. Ekrem (Stuttgart)
13. Alexander (Stuttgart)
14. Mona (Stuttgart)
15. Bernd (Nürnberg)
16. Arthur (Nürnberg)
17. Michael (Stuttgart)
18. Benne (Stuttgart)
19. Maximilian (Stuttgart)