Dienstag, 11. April 2017

Gute Platzierungen für die Blau-Gelben bei den Deutschen Meisterschaften im Showdown

 
Team Hessen
 
 
Seit 2011 gab es jährlich die Deutsche Meisterschaft im Showdown gemischt geschlechtlich. Ab 2017 gibt es eine für Frauen und eine für Männer. 12 Frauen und 24 Männer waren jeweils am Start.
Vom 06.04. bis 09.04.2017 fanden beide Turniere parallel im Scandic Hotel Potsdamer Platz in Berlin statt. Schirmherrin war Verena Bentele, Ausrichter der Berliner Blinden- und Sehbehinderten-Sportverein.
Die 12 Frauen spielten jede gegen jede. Eli Osewald startete mit einem Durchmarsch und gewann die ersten sieben Spiele. Nun fehlte ihr noch ein Sieg, um im Halbfinale zu stehen. Osewald kassierte drei Niederlagen gegen Melanie Kleinhempel (Dortmund, Am Ende 4. Platz), Antje Samoray (Berlin, am Ende 3. Platz) und Sabrina Schmitz (Dortmund, am Ende 2. Platz). Im Entscheidungsspiel zwischen der Frankfurterin und der Kasseler Spielerin Birgit Riester galt es für beide, den Punkt für den Einzug ins Halbfinale zu schaffen. Riester siegte klar, Eli Osewald, vom SV Blau-Gelb Frankfurt, belegte einen ordentlichen fünften Platz.
Das Halbfinale gewann Riester gegen die dreifache Deutsche Meisterin Antje Samoray aus Berlin, die am Ende den dritten Platz erreichte. Im Finalspiel gewann Birgit Riester gegen Sabrina Schmitz aus Dortmund nach fünf spannenden Sätzen mit 11:3, 5:11, 12:5, 3:11, 12:9. Die zweifache Hessenmeisterin hat sich damit ihren Startplatz für die in diesem Jahr anstehende Weltmeisterschaft, voraussichtlich in Schweden, gesichert.
Bei den drei Frankfurter Männern gelangen Robert Glojnaric und Manfred Scharpenberg jeweils ins Viertelfinale. Martin Osewald verpasste diese Möglichkeit, da er sein letztes nötige Spiel gegen den Kasseler Stefan Collet verlor. Osewald belegte am Ende Platz 10. Scharpenberg unterlag in seinem Viertelfinale dem zweifachen deutschen Meister Benjamin Neue aus Berlin. Auch Glojnaric musste im Viertelfinale gegen Collet eine Niederlage hinnehmen. Glojnaric und Scharpenberg standen sich im Spiel um Platz fünf gegenüber, den der erfahrenere Spieler Glojnaric für sich erringen konnte. Im Spiel um Platz drei gab es das Kassel-Duell: Deniz Kürtoglu, Deutscher Meister aus 2016, gewann nach fünf Sätzen gegen Stefan Collet mit 11:1, 12:9, 5:12, 9:11, 11:8.
Neue, der international erfahrene Spieler aus Berlin, stand nach seinem Sieg über Kürtoglu im Finale. Sein Gegner, Thade Rosenfeldt aus Marburg, war zum ersten Mal bei einer Deutschen Showdown-Meisterschaft. Er ist erst vor circa einem Jahr im Turniergeschehen im Showdown aufgetreten. Nach dem Titel zum Hessenmeister belegte er bei einem internationalen Turnier in Prag im März 2017 einen hervorragenden fünften Platz. In nur drei Sätzen Besiegte Rosenfeldt Neue mit 11:5, 11:1 und 11:4 absolut klar. Auch Rosenfeldt kann Deutschland bei den anstehenden Weltmeisterschaften damit vertreten.
Die insgesamt 194 Spiele wurden von acht Schiedsrichtern geleitet. Durch den EDV-Einsatz konnten nicht Anwesende, ebenso wie Spielerinnen und Spieler und ihre Begleitpersonen, die Ergebnisse im Internet verfolgen.
Seitens Blau-Gelb waren neben den vier Aktiven noch Christian Siegemeyer als Schiedsrichter, Karl-Heinz Schwarz als EDV-Chef und Hermann Schladt als Turnierleiter im Einsatz.


Dienstag, 4. April 2017

Frankfurter Showdown-Bundesliga-Team bei Sportlerehrung 2017 der Stadt Frankfurt


Beim Frankfurter Sportabend wurde die Showdown-Mannschaft des SV Blau-Gelb Frankfurt e. V. für den Gewinn der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft 2016 von der Stadt Frankfurt geehrt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung am Freitag, 24.03.2017 mit einem Snack und gemütlichem Einlass in die Frankfurter Paulskirche. Die große Anzahl an Schülern und Erwachsene wurden durch den Moderator und der inklusiven Band „Blind Foundation“, deren Frontmann zum Frankfurter Showdown-Team gehört, begrüßt.

Oberbürgermeister Peter Feldmann und Sportdezernent Marcus Frank berichteten einiges zur Sportentwicklung in Frankfurt.

Jedes Team wurde auf der Bühne durch Herrn Frank beglückwünscht und jedes Team-Mitglied erhielt eine wunderschöne Medaille und eine Urkunde.

Der Frankfurter Showdown-Bundesliga-Sieger war mit all seinen aktiven Spielern, wie auf dem Foto zu sehen, anwesend und wurde durch deren Trainer Hermann Schladt begleitet:

                Eingerahmt von den Honoratioren der Stadt Frankfurt von links nach rechts:
       Eli Osewald, Robert Glojnaric, Martin Osewald, Bianka Naser und Manfred Scharpenberg
Quelle des Fotos: „Sportamt Frankfurt“

m Anschluss wurde in den nahegelegenen Ratskeller zum Buffet geladen. Der Frankfurter Showdown-Standort erhofft sich durch dort geführte Gespräche ab Oktober 2017 neue Trainingsräume bei der Stadt Frankfurt.

03.04.2017, Eli Osewald, Abteilungsleiterin SV Blau-Gelb Frankfurt e. V.

Montag, 6. März 2017

Eli Osewald hot Bronze bei den Hessenmeisterschaften 2017

Bei den Hessenmeisterschaften 2017 in Kassel konnte der SV Blau-Gelb leider nicht in bester Besetzung antreten, So konnte nicht ganz an die Ergebnisse des vergangenen Jahres angeschlossen werden.
Beste Platzierung war der dritte Platz von Eli Osewald bei den Frauen, der umso höher einzuschätzen ist, da Eli gesundheitlich angeschlagen an den Start ging.
Bemerkenswert ist auch der achte Platz von Anja Dehoff bei ihrem ersten Turniereinsatz.



Die Platzierungen der Frankfurter Showdowner:

Frauen

3. Platz  Eli Osewald
6. Platz  Bianka Naser
8. Platz  Anja Dehoff

Männer

6. Platz  Robert Glojnaric
9. Platz  Christian Siegemeyer

Mannschaft

4. Platz Frankfurt 2
5. Platz Frankfurt 1

Die BSG Kassel stellte bei diesen Meisterschaften die Titelträger mit Birgit Riester bei den Frauen und im Mannschaftswettbewerb. Thade Rosenfeld aus Marburg wurde Hessenmeister bei den Männern.

Dienstag, 24. Januar 2017

Frauen-Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im April 2017


Im Januar 2017 spielten erstmalig 12 Frauen der Regionen Süd und Ost gemeinsam um sechs Startplätze der diesjährigen Deutschen Meisterschaft. Parallel dazu fand die Männer-Ost-Meisterschaft statt. An drei Showdown-Tischen wurden im Wechsel Männer- und Frauen-Spiele ausgetragen. Dass solch eine Mischung und deren Organisation klappt, hat der Berliner Blinden- und Sehbehinderten-Sportverein BBSV e. V. und sein Team mit großem Erfolg bewiesen. Auch die Schiedsrichter leiteten mit Ruhe die vielen unterschiedlichen Spiele. Ohne All diese Personen wäre solch ein Turnier nicht möglich. Herzlichen Dank!

Vom SV Blau-Gelb Frankfurt nahmen die Spielerinnen Bianka Naser und Eli Osewald teil. Beide erhofften sich einen Platz unter den ersten sechs, um im April zur Deutschen Meisterschaft nach Berlin fahren zu können. Die zwei Frankfurterinnen waren in unterschiedlichen Gruppen, somit war vorerst keine Gefahr, dass sie sich gegenseitig aus der Qualifikation „kicken“ würden.

Die beiden Favoritinnen, Birgit Riester (Kassel) und Antje Samoray (Berlin), machten jeweils einen Gruppendurchmarsch und gelangen somit direkt ins Halbfinale.

Bianka Naser schlug sich in ihrer Gruppe mit zwei anderen Spielerinnen im Kreis. Leider hatte sie nicht die günstigste Ausgangsposition und belegte in ihrer Gruppe den vierten Platz. Schon hier war die direkte Qualifikation für Naser nicht mehr möglich. Die Frankfurter Spielerin gewann ihr letztes Spiel und sicherte sich den siebten Platz. Sie hofft nun auf eine Nachrücker-Möglichkeit zur Deutschen Meisterschaft im April.

Eli Osewald traf im Viertelfinale auf Andrea Vulprecht (Berlin). Den ersten Satz entschied die Frankfurterin mit 12:7. Danach drehte sich das Ergebnis. Vulprecht gewann die nächsten zwei Sätze mit 11:6 und 12:5. Doch Osewald gab den Kampf nicht auf. Sie holte sich den vierten Satz mit 12:7, das Spiel war wieder offen. Im Entscheidungssatz spielte Osewald sicher und gelang mit einem 11:4 ins Halbfinale. Der Startplatz bei der Deutschen Meisterschaft war gesichert.

Das erste Halbfinale gewann die Berlinerin Antje Samoray gegen die Marburger Spielerin Annika Hein. Im zweiten Halbfinale hatte die süddeutsche Meisterin Birgit Riester die zweitplatzierte der Süddeutschen, Eli Osewald, von Anfang an im Griff. Die Kasselerin gewann alle drei Sätze souverän mit 12:2, 11:3 und 12:6.

Im kleinen Finale trafen Annika Hein und Eli Osewald aufeinander. Die ersten beiden Sätze waren mit 12:4 und 4:11 völlig ausgeglichen. Den Befreiungsschlag holte Osewald für sich im dritten Satz mit einem knappen 14:11. Doch sie konnte diesen Vorsprung nicht nutzen und gab den vierten Satz mit 8:12 an die Marburgerin ab. Somit war das Match wieder offen. Im Entscheidungssatz hatte Hein keine Chance. Ihr gelang kein Tor und sie unterlag in diesem der Frankfurterin mit 1:11. Eli Osewald holte sich den dritten Platz des Turniers.

Die beiden Meisterinnen ihrer jeweiligen Region trafen im Finale aufeinander. Zunächst ging die dreifache Deutsche Meisterin Antje Samoray aus Berlin im ersten Satz mit 9:0 in Führung.  Die Kasselerin Birgit Riester verkürzte diesen vorsprung jedoch auf 9:10, schoss dann aber einen Ball ins Aus und verlor diesen Satz mit 9:11. Nachdem der zweite Satz deutlich mit 11:6 an Samoray ging, entwickelte sich auch der dritte satz zunächst wieder sehr spannend. Bei einer Führung von 7:6 unterlief Riester jedoch ein Eigentor und Samoray überraschte im nächsten Ballwechsel mit einem langsamen Ball in dem sonst sehr druckvollen Spiel, der ebenfalls in riesters Tor landete. Das spannende Finale entschied dann die insgesamt überlegene Berlinerin durch einen provozierten Verteidigungsfehler durch einen kräftigen Schlag auf die Kelle ihrer Gegnerin und holte sich somit verdient den goldenen Pokal in Form eines Fernsehturms.

Die ersten sechs Damen dieser Reihenfolge haben sich für die Deutsche Meisterschaft 2017 qualifiziert:

1. Antje Samoray Berlin

2. Birgit Riester Kassel

3. Eli Osewald Frankfurt

4. Annika Hein Marburg

5. Bettina Steffan Kassel

6. Andrea Vulprecht Berlin

7. Bianka Naser Frankfurt

8. Tina Bohn Kassel

9. Gabriele Eschebach-Weck Marburg

10. Renata Kohn Marburg

11. Denise Evers Berlin

12. Gabriele Mitschke Cottbus

Montag, 21. November 2016

Nächste Titel für amtierenden Deutschen Showdown-Meister!

Deniz Kürtoglu aus Kassel wird Süddeutscher und Hessischer Meister der Männer in 2016


Vom 19. bis 20.11.2016 richtete der SV Blau-Gelb Frankfurt die Süddeutsche Einzelmeisterschaft 2016 der Männer aus. Gleichzeitig ging es für die 15 hessischen Männer um deren Hessische Einzelmeisterschaft 2016. Hierfür wurden diese separat mit Urkunden und Pokalen geehrt.

v.l.n.r: Thade Rosenfeldt, Deniz Kürtoglu, Manfred Scharpenberg

Die ersten beiden der vier Fünfer-Gruppen erreichten direkt die Viertelfinales. Hierzu gehörten, neben drei Kasseler Spielern, Martin Osewald und Robert Glojnaric aus Frankfurt, die alle als „Alte Showdown-Hasen“ bekannt sind.

Der Frankfurter Manfred Scharpenberg machte einen Gruppen-Durchmarsch und gewann alle seine Spiele über zwei Gewinnsätze. Er gewann dabei gegen den amtierenden Süddeutschen Meister, Christian Frenzel aus Marburg, ohne Gegentor. Diese Gruppe hatte es an Knappheit in sich: Frenzel, sein Team-Kollege Christoph Niehaus und der Frankfurter Oliver Naser, hatten die gleiche Anzahl an gewonnenen Spielen. Im direkten Vergleich schlugen sie sich im Kreis. Im Satzverhältnis waren alle drei gleich. Im Torverhältnis erzielte Niehaus -8, Frenzel -3 und Naser 0 Punkte. So stand Oliver Naser zum ersten mal in einem Viertelfinale. Die Frankfurter hatten somit vier ihrer fünf angetretenen Spielern unter den ersten acht platziert!

In der Gruppe der Drittplatzierten aus der ersten Runde spielte jeder gegen jeden. Die Ergebnisse waren eng. Der fünfte Spieler aus Frankfurt, Christian Siegemeyer, sehender Spieler, der zum ersten Mal eine Süddeutsche Meisterschaft bestritt, landete auf einem hervorragenden 12. Platz.

Im Viertelfinale des Frankfurter Duells Osewald gegen Scharpenberg führte Scharpenberg seine Siegesreihenfolge ohne Satzverlust fort und schlug seinen erfahrenen Trainingspartner mit drei zu 0 Sätzen. Die anderen zwei Viertelfinales mit Frankfurter Beteiligung entschieden die zwei Kasseler Gegner jeweils glatt mit drei zu null Sätzen. Es kam zu einem weiteren Frankfurter Duell, das Osewald gegen Glojnaric für sich entschied. Da Oliver Naser gegen den Kasseler Collet verlor, gab es ein weiteres Frankfurt-Spiel, bei welchem es um Platz sieben, dem letzten Startplatz des Südens für die Deutsche Meisterschaft 2017, ging. Dies entschied Glojnaric für sich und war glücklich, diesen Platz für die DM erspielt zu haben. Naser hat somit den ersten Nachrückerplatz des Südens, eine für ihn sehr gute Platzierung und Chance, doch noch zur DM fahren zu können.

Die Spannung stieg! Der Newcomer Thade Rosenfeld aus Marburg setzte seine bisherige Siegesserie fort und gewann sein Halbfinale mit drei zu null Sätzen gegen Griffaton. Das zweite Halbfinale dauerte mehr als eine Stunde. Die ersten zwei Sätze gewann Scharpenberg überragend mit 11 zu 3 und 11 zu 2 Punkten. Kürtoglu konnte danach durch seine langjährige Spielerfahrung das Spiel drehen und gewann im fünften Satz mit drei zu zwei Sätzen.

Griffaton aus Kassel und Scharpenberg aus Frankfurt Standen im Spiel um Platz drei. Scharpenberg holte sich den ersten Satz. Diesen Vorsprung glich Griffaton direkt aus. Hiernach wurden Scharpenbergs Angriffe immer platzierter. Und so holte sich der Frankfurter zwei weitere Sätze und landete verdient in beiden auszuspielenden Meisterschaften auf Platz drei.

Kürtoglu holte sich die ersten beiden Sätze knapp gegen Rosenfeld und verlor die nächste beiden Sätze. Im entscheidenden fünften Satz ging die aufgebaute Spannung für Spieler und Publikum weiter. Beim 9 zu 9 unterlief Rosenfeld ein Fehler und er geriet in Rückstand. Kürtoglu nutzte die Chance und siegte im fünften Satz mit 12 zu 9. Damit Wurde Deniz Kürtoglu zum zweiten Mal Süddeutscher Meister und holte den Wanderpokal der Süddeutschen Meisterschaft zum zweiten Mal nach Kassel. Gleichzeitig wurde er erster Hessischer Einzelmeister.

Herzlichen Glückwunsch an alle Spieler! Sie haben viele faire und spannende, leistungsstarke Spiele gezeigt. Ein besonderes Dankeschön gebührt den Helfern und Schiedsrichtern. Karlheinz Schwarz übernahm den Spielplan und mit seiner Frau Liliana die Organisation der Tagesverpflegung. Das sechsköpfige Schiedsrichterteam bestand aus fünf Hessischen, teilweise noch recht neuen Schiedsrichtern und dem Dortmunder Schiedsrichter Julian Rosenthal. Sie haben mit ruhiger Ausstrahlung kompetent und sicher die Spiele geleitet.


Hier die Platzierungen im Überblick:

1 Deniz Kürtoglu Kassel

2 Thade Rosenfeldt Marburg

3 Manfred Scharpenberg Frankfurt

4 Horst Griffaton Kassel

5 Martin Osewald Frankfurt

6 Stefan Collet Kassel

7 Robert Glojnaric Frankfurt

8 Oliver Naser Frankfurt

9 Christian Schäfer Kassel

10 Marc Schuster Marburg

11 Christian Frenzel Marburg

12 Christiean Siegemeyer Frankfurt

13 Bernd Dorer Nürnberg

14 Thomas Horn Marburg

15 Christoph Niehaus Marburg

16 Matthias Landgraf Nürnberg

17 Patrick Walterscheid Mainz

18 Antonio Michienzi Marburg

19 Maurice Weidner Stuttgart

20 Horst Göttler Nürnberg

Sonntag, 6. November 2016

Süddeutsche Meisterschaft 2016 - Hessische Frauen dominieren im Showdown den Süden!


Am Samstag, 05.11.16 traten 12 Frauen aus Würzburg, Nürnberg, Mainz, Kassel, Marburg und Frankfurt zur ersten Süddeutschen Meisterschaft im Showdown gegeneinander an, einer Sportart überwiegend für blinde und sehbehinderte Sportler.

In zwei Sechser-Gruppen erspielten sie sich in jeweils fünf Spielen ihre Positionen, um danach gegen die andere Gruppengleichplatzierte den endgültigen Platz auszuspielen. Birgit Riester aus Kassel und Eli Osewald vom SV Blau-Gelb Frankfurt hatten dabei in ihrer jeweiligen Gruppe die Favoritenrolle, der beide Sportlerinnen auch gerecht wurden. Osewald verlor bei ihrem Durchmarsch nur einen Satz, Riester gewann ihre Spiele ohne Satzverlust. Die neun hessischen Spielerinnen belegten die Plätze eins bis neun. Für die Hessinnen galten diese Platzierungen gleichzeitig als Hessische Einzelmeisterschaft.

Im Spiel um Platz drei, das über drei Gewinnsätze zu spielen war, gewann die Kasselerin Bettina Steffan die ersten beiden Sätze. Den dritten Satz holte sich ihre Gegnerin Annika Hein aus Marburg. Im vierten Satz entschied Steffan das Spiel für sich und freute sich über einen verdienten dritten Platz.

Eli Osewald verlor ihren ersten Satz im Finale gegen Riester deutlich. Im zweiten Satz rückte sie enger an Riester heran, musste diesen aber auch an ihre Gegnerin aus Kassel abgeben. Im dritten Satz hatte Osewald keine Chance. Birgit Riester wurde verdient Süddeutsche und Hessische Meisterin.

Bianka Naser, die zweite Starterin des SV Blau-Gelb Frankfurt belegte einen starken fünften Platz

Eli Osewald und ihr Frankfurter Team waren mit ihrem erzielten Vize-Titel in beiden Wertungen sehr zufrieden.


Die Platzierungen im Einzelnen:

1. Birgit Riester (Kassel)
2. Eli Osewald (SV Blau-Gelb Frankfurt)
3. Bettina Steffan  (Kassel)
4. Annika Hein (Marburg)
5. Bianka Naser (SV Blau-Gelb Frankfurt)
6. Gabi Eschebach-Weck (Marburg)
7. Tina Bohn (Kassel)
8. Renata Kohn (Marburg)
9. Sara Bösch (Marburg)
10. Marion Petereins (Würzburg)
11. Anja Cirar (Nürnberg)
12. Sarah Pisek (Mainz)


Sonntag, 9. Oktober 2016

Showdown im Fernsehen

Einen interessanten Beitrag zum Showdown beim SV Blau-Gelb Frankfurt brachte Rhein-Main-TV am 4. Oktober 2016.

Der Beitrag kann in der Mediathek des Senders oder bei YouTube angeschaut werden.

Hier der Link zu YouTube.